13. März 2020 - 1. Januar 1970

Lebendigkeitswerkstatt mit der Kulturwissenschaftlerin Hildegard Kurt

Begrenzte Teilnehmer*innen-Zahl - Anmeldung notwendig!

Wage, lebendig zu sein!

Im Ringen um mehr Nachhaltigkeit verkennen wir oft, wie sehr unsere Wahrnehmung von einem technischen, toten Bild der Wirklichkeit dominiert wird. Unsere Fähigkeit zu erfassen, was uns und die Welt lebendiger macht und damit immer auch nachhaltig und schön, bleibt dabei meist außen vor. Aber wir können unsere Lebendigkeit neu entdecken und entfalten - in einer Praxis bewussten, fühlenden Seins und der schöpferischen Imagination.

Ausgehend davon, dass jeder Mensch sich als kreativ betrachten darf (Joseph Beuys), vermittelt die Werkstatt Methoden eines verlebendigenden Wahrnehmens sowie Strategien für Potenzialentfaltung und Gemeinschaftsbildung. Diese können in die je eigene Praxis integriert werden.

Vom Was zum Wie

Während vielerorts, auch auf dem Feld der "Großen Transformation", oft das "Was" - konkrete Themen und Inhalte - im Fokus steht, widmet sich die Werkstatt zuallererst den Aspekten des "Wie": dem SEHEN, SPÜREN, DENKEN und KOMMUNIZIEREN.

Erlebbar wird dies in den Phasen ent-automatisieren und impulsieren. Ein Verlebendigen des Wahrnehmens zu Beginn (ent-automatisieren) schafft die Grundlage dafür, im zentralen Teil der Werkstatt, dem Impulsieren, auf neuartige Weise einer Frage, einer Idee, einem inneren Bild aus dem je eigenen Kontext nachzugehen. Die hierbei angewandte Methodik unterscheidet sich grundlegend vom üblichen Diskutieren, indem sie diesseits von Meinungen, Theorien und Urteilen ansetzt: Der eingebrachte Impuls wird gemeinsam betrachtet, befragt, beleuchtet, erkundet. Das führt in einen Raum plastischer, bildender Ko-Kreativität, aus dem sich von der Zukunft her neue Substanz zeigen kann.

Zur Mitwirkung eingeladen sind alle, denen an einem Wandel hin zu sozial und ökologisch gerechten Lebens- und Wirtschaftsformen gelegen ist.

Teilnahmegrenze: 12 Personen.

Anmeldung: per Mail oder Post bei Friedrich Laker (siehe Kontaktdaten hier)

 

Zum Kontext

Die Werkstatt findet im Rahmen der vom Bundesamt für Naturschutz unterstützten ERDFEST-Initiative (seit 2018) statt, siehe www.erdfest.org.

Mehr zu bisherigen Lebendigkeitswerkstätten und Stimmen von Mitwirkenden unter: https://und-institut.de/de/lebendigkeitswerkstaetten.


Hildegard Kurt, promovierte Kulturwissenschaftlerin, Autorin und praktisch auf dem Feld des Erweiterten Kunstbegriffs (Joseph Beuys) tätig, ist Mitbegründerin des "und. Institut für Kunst, Kultur und Zukunftsfähigkeit e.V." (und.Institut) in Berlin und Mitinitiatorin der ERDFEST-Initiative.

www.und-institut.de, www.erdfest.org, www.hildegard-kurt.de

 

Fotos:  Lebendigkeit - Foto von Eddie Kopp; Hildegard Kurt - Foto von André Wagner

 

Wir bedanken uns bei COCREATIO - Stiftung für Kooperation und kollektive Entwicklung, die die Lebendigkeitswerkstatt fördert.

 

Freitag, 13.3.2020

PAULUSKIRCHE | Schützenstr. 35

Einlass: 13:30 Uhr | Beginn: 14:00 Uhr | Ende: 19:00 Uhr

Teilnahmegebühr: 12,00 EUR | ermäßigt: 6,00 EUR - Für Speisen und Getränke wird um Spenden gebeten!

Die Werkstatt ist Teil der Veranstaltungsreihe ERDENLIEBE 2020 mit Konzerten, Vorträgen, Workshop, Austausch und Wanderungen. Nähere Infos: hier!